Interview mit Prof. Bo Anders Nordell und Hans Hede


Wie die Entwickler des Crystal Plasters® die Schmerzlinderung von Kristallen erforschten und die Idee zum Crystal Plaster® verwirklichten:

   

Prof. Bo Nordell
ist ein Experte für erneuerbare Energien und arbeitet vor allem in den Bereichen der thermischen Energiespeicherung. Er leitet die Erneuerbare-Energien-Forschungsgruppe an der Technischen Universität Luleå, Schweden.


Hans Hede
studierte Ingenieurtechnik an der Universität Vasa. Er begann seine Karriere als Marketing-Ingenieur für die KWH Pipe-Gruppe. Heute arbeitet er als Business Development Manager bei KWH Mirka in Finnland.




INTERVIEW:

Prof. Nordell und Herr Hede, wie haben Sie sich kennengelernt, und wie kam es, dass sie ein medizinisches Produkt wie Crystal Plaster® entwickelt haben?

Hede: Die Crystal Plaster® - Geschichte begann 1982, als die Technische Universität von Luleå das Projekt "Lulevärme", den Bau des weltweit größten saisonalen Wärmespeichers, umsetzte. Bo war für das Speicherdesign verantwortlich, und ich war für das Rohrleitungssystem verantwortlich. Wir fanden bald heraus, dass wir Traumpartner bezüglich unserer Interessen waren, und unsere Freundschaft wuchs über die Jahre.

Hin und wieder sitzen wir zusammen und besprechen interessante Themen aus der Welt der Wissenschaft. Eines Abends, bei einem Glas Cognac, erklärte Bo mir seine wissenschaftliche Theorie über das "Wünschelruten-Phänomen", die er im Jahr 1985 veröffentlicht hatte.

Was genau versteht man unter dem Wünschelruten-Phänomen?

Nordell: Das Wünschelruten-Phänomen, auch bekannt als Radiästhesie, beschreibt den Vorgang, Grundwasser, Metalle, andere Materialien sowie sogenannte Ströme von Erdstrahlen ohne den Einsatz von wissenschaftlichen Geräten zu finden. Obwohl Radiästhesie seit Jahrhunderten verwendet wird, sorgt es immer noch für Diskussionen in wissenschaftlichen Kreisen.

Hede: In Bos Studien konnte er einen Zusammenhang zwischen Menschen, die an Rheumaleiden sowie gleichzeitig empfindlich auf Erdstrahlung reagieren, und dem Wünschelruten-Phänomen erkennen. Allgemein wird heute, selbst in der Volksmedizin, angenommen, dass es eine enge Verbindung zwischen Rheuma und Erdstrahlen gibt. Unsere ersten Forschungen zeigten, dass es möglich war, die schädliche Wirkung von Erdstrahlen durch bestimmte Kristalle zu neutralisieren.

Nordell: Wir beschlossen, etwas zu entwickeln, das die Erdstrahlen zumindest in gewissem Umfang abschirmen und absorbieren kann, um den Schmerz von Rheuma zu lindern. Die Grundidee des Crystal Plaster® war geboren.

Aber was hat Rheuma mit Erdstrahlen zu tun?

Nordell: Patienten, die an Rheuma leiden, sind oft gegenüber elektromagnetischer Strahlung unterschiedlicher Art, wie den bereits erwähnten Erdstrahlen, empfindlich. Wir sind von jeher von natürlicher Erdstrahlung umgeben. Doch zusätzlich wirken heute weitere Strahlungsquellen von Kraftwerken, Mobiltelefonen oder anderen künstlichen Magnetfeldern auf unser biologisches System ein. Unsere Hypothese, der Zusammenhang zwischen dem Grad der Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Feldern, Rheuma und Schmerzen, galt es zu beweisen. Um dies zu testen, entwickelten wir das Crystal Plaster®.

Crystal Plaster® war in erster Linie bestimmt, um Rheuma zu lindern?

Nordell: Ja, das ist richtig. Hans hatte den Pflaster-Prototyp an Patienten mit Rheuma untersucht und wir waren wirklich ein wenig überrascht, aber natürlich erfreut, wie gut das Pflaster funktionierte.

Hede: Unser erstes "Versuchskaninchen" war meine Stiefmutter. Aufgrund ihres Rheumas war sie seit Monaten nicht in der Lage, richtig zu schlafen. Als sie den Prototyp über Nacht ausprobierte, rief sie mich am nächsten Morgen an, um mir zu sagen, dass sie einen erholsamen Schlaf genossen hatte.

Nordell: Die meisten der Probanden, auch solche mit Arthritis, Morbus-Bechterew-Syndrom und Fibromyalgie, berichteten, dass sie dank des Pflasters weniger oder gar keine Schmerzen hatten und besser schliefen. Als die Nachfrage nach Crystal Plaster® stieg, erhielten wir auch positive Rückmeldungen von Patienten, die nicht an Rheuma oder verwandten Erkrankungen litten. In der Regel waren es Patienten mit Schmerzen nach einer Operation und Gewebeschädigungen, hervorgerufen durch Stöße oder Verbrennungen. Allen Probanden gemeinsam war, dass sie in einem gewissen Umfang Entzündungen aufwiesen, die ihnen Beschwerden bereiteten. Auch weniger starke Schmerzen wie Gicht und Zahnschmerzen konnten gelindert werden. Nach einiger Zeit erkannten wir ein Muster in der Resonanz unserer Patienten. Der Schmerz ließ sich als nozizeptiv beschreiben.

Sie erwähnten den Begriff "nozizeptiv". Was bedeutet es konkret?

Hede: Nozizeptiv bedeutet, dass die Schmerz-Empfindung durch die Nozizetoren, die am Ende der C-Nervenenden zu finden sind, aktiviert werden. Die Nozizeptoren werden chemisch z. B. durch eine Entzündung, eine Verbrennung, einen chirurgischen Eingriff oder ein Trauma aktiviert. Die Schmerzsignale bewegen sich langsam und werden über die C-Nervenpfade zum Hinterhorn in der Wirbelsäule und weiter zum Gehirn übertragen. Die Schmerzen können daher nicht als akut, sondern als chronisch beschrieben werden. Sie stellen eher ein Leiden als einen aktiven Schmerz dar.

Also, wie schafft es Crystal Plaster®, diese Schmerzen zu lindern?

Hede: Nach der "Gateway Theorie", die Patrick David Wall und Ronald Melzack im Jahr 1965 veröffentlichten, werden die Nervensignale von den Nozizeptoren entlang dem C-Nervenpfad nicht weiter übertragen als in das Hinterhorn in der Wirbelsäule, wenn A-Betanerven wirksam auf dem gleichen Hämatom stimuliert werden. Die piezoelektrischen Kristalle in Crystal Plaster® stimulieren die A-Betanervenenden an der verletzten Stelle. Viele schmerzlindernde Therapien basieren auf dieser Theorie, wie beispielsweise die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS).

Kann eine längere Anwendung von Crystal Plaster® ein Heilmittel für nozizeptive Erkrankungen bedeuten?

Hede: Nein, Crystal Plaster® kann Schmerzen lindern, aber nicht heilen. Deshalb sollten Patienten immer ihren Arzt konsultieren, um die Ursache festzustellen. Die natürliche Heilung wird jedoch von Crystal Plaster® positiv unterstützt. Fühlt man sich schmerzfrei, gibt es ein Stück Lebensqualität zurück, und Betroffene können ihren Alltag wieder mehr genießen. Crystal Plaster® bietet aktive Schmerzlinderung mit wenigen Nebenwirkungen und ist für Menschen im Alter von 10 bis 99 Jahren geeignet. Unsere Kunden beginnen mit durchschnittlich vier Pflastern auf der betroffenen Stelle. Je nach Ergebnis kann man die Anzahl der Pflaster verringern oder erhöhen. Die gleichen Pflaster können bis zu sieben Tage verwendet werden.




Kleine Packung 28 Stück
Artikel-Nr.: 60025

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